Stephan Maey (*1974)

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  •  Yogalehrer & Entspannungscoach (Mitglied im BDY, E-RYT 500 YogaAlliance)
  • Heilpraktiker (Psychotherapie)
  • Studium der Pädagogik, Germanistik, Anglistik und DAF in Köln & Bonn (M.A.)
  • Ausbildung in Light Grids nach Damien Wynne (Selbstheilmethode)
  • Ausbildung in Thai-Yoga-Massage

Weitere Infos zu meinen Ausbildungswegen und Reifungsprozessen als Download in einer PDF-Übersicht.

 

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Weiteres zu meiner Person & meiner Arbeit

Meine Philosophie ist einfach: Entscheidend ist die Haltung, die ich meiner Menschenreise – meinem Leben – gegenüber an den Tag lege. Gewisse Anteile meiner Persönlichkeit sowie die Umstände, in die ich hinein geboren werde, unterliegen nur bedingt meiner direkten Einflussnahme. Bewusste Auseinandersetzung damit und meine Einstellung hierzu liegen hingegen potentiell in meinen Händen: Wer bin ich eigentlich im Hinblick auf das Leben? Was kann ich zur gegenwärtigen Situation konstruktiv beitragen? Wie kann ich mich auf das Einlassen und das Annehmen, was faktisch da ist, anstatt mich hinter meinem „Hätte, Sollte, Müsste“ zu verstecken? Es geht mir um das Entdecken und Annehmen der eigenen Lebendigkeit und inneren Fülle. Hier liegt für mich ein wesentlicher Schlüssel zu Freiheit und Glück.

Dabei beziehen sich innere Lebendigkeit und Fülle für mich nicht nur auf die „schönen“ Seiten des Lebens wie Liebe, Freude, Gesundheit, Kreativität, Humor, Spiel, meditative Stille usw. Innere Lebendigkeit und Fülle beziehe ich auf das gesamte Spektrum meines Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns: Auch Wut, Krankheit, Einsamkeit, Hass, Überforderung, Verachtung, Tod usw. gehören dazu. Es stehen nicht (vermeintlich objektiver) Erfolg oder Versagen im Vordergrund, auch nicht Lust oder Unlust, nicht die äußeren Phänomene und Symptome, sondern die eigene innere Haltung dazu sowie deren diesbezügliche Bedeutung.

Neben diesem Prinzip des „Self-Empowerments“, der Selbstbefähigung und Selbstverantwortung also, liegt mir die eigene Befähigung zur Selbstheilung sehr am Herzen. Ich glaube an die Fähigkeit in mir selbst Heilräume zu schaffen und Heilungsprozesse anzuregen. Selbstheilung kann geschehen, indem ich mir selbst den Raum erlaube, den ich brauche, um Erfahrungen, Geschehnisse, Gefühle und Gedanken verarbeiten zu können.
Das heißt nicht, dass ich Superkräfte entwickelt habe, keine Hilfe mehr brauche und nie krank bin. Das heißt nur, dass ich immer wieder neu entscheide, ob die „Erkrankung“ externer Hilfe bedarf (z.B. in Form eines Therapeuten, der direktiv interveniert, in Form einer Medikation oder Operation etc.) oder ob ich der „Erkrankung“ auch durch die Möglichkeit der eigenen aktiven Auseinandersetzung in Form von Reflektion, Tiefenentspannung, Meditation, Suggestion, Ritualen usw. begegnen kann. Externe Hilfe (auf das nötige Minimum begrenzt) mag dabei trotzdem unausweichlich und sehr sehr wichtig – und auch schön – sein, da ich mir den nötigen Raum insbesondere bei akuter Krise und schwerer Erkrankung nicht immer selbst geben kann.

In meiner Arbeit mit Menschen, für die ich sehr dankbar bin, beherzige ich diese Haltungen so gut es mir im jeweiligen Augenblick möglich ist. Sei es beim Kreativen Hatha-Yoga, im Rahmen der Ausbildungsmodule oder während der therapeutischen Arbeit mit Menschen – mein Fokus dabei ist stets das Schaffen eines Raumes, in dem sich mein Gegenüber jenseits von Alltagsroutinen selbst begegnen und erleben und so mehr Verantwortung für sich selbst und sein Leben übernehmen kann. Verletzung, Defizit und Schatten sind mir  dabei ebenso bedeutsam wie Fülle, Ressource und Potential. Gleichzeitig versuche ich wach zu bleiben gegenüber neuen Einsichten, Erkenntnissen und Entwicklungen um mich selbst und meine Arbeit weiterzuentwickeln.

Ich danke der Natur und ihren elementaren Kräften, als deren Teil ich mich betrachte.
Ich danke all den vielen Menschen und Momenten aus tiefstem Herzen, die mir – in welcher Form auch immer – als Lehrer und Lehrerinnen begegnet sind bzw. dies in Zukunft tun werden. Möge mein Herz und mein Geist immer wieder offen sein für die Lehren des Lebens. Aum Danke.

Stephan Maey (Köln im Oktober 2012)

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Über den Tod

Merke wohl die ernsten Worte
von der Stunde, von dem Orte
treibt dich eingepflanzter Drang
Tod ist Leben
Sterben Pforte
Alles ist nur Übergang

Dieser Inschrift begegneten meine Schwester und ich wenige Tage nach dem Tod unseres Vaters im April 2003. Während eines Spazierganges am schönen Weserwehr in Bremen-Hastedt fielen meine Blicke auf diese Zeilen und berührten etwas in mir, was noch lange nachwirken sollte. 7 Jahre zuvor, zu einer Zeit als ich nicht weit von diesem kraftvollen Ort lebte, waren sie mir nie (bewusst) aufgefallen. Jener Spaziergang, jene Worte und all die anderen Geschehnisse einer turbulenten Zeit haben in mir die Erkenntnis und das Verständnis dafür wachsen lassen, dass der Tod dazugehört.

Ohne Leben keinen Tod, ohne Tod kein neues Leben.

 

Über das Leben

Das Leben ist ein faszinierendes Abenteuer,
eine echte Herausforderung,
ein großes Geschenk.

Das Leben ist das faszinierendste Abenteuer von allen.
Es ist der Wille, der dieses Abenteuer gestaltet.
Es ist die Liebe, die den Willen trägt.

Das Leben wird geprägt vom Wandel.
Im Wandel liegt Beständigkeit.
Leben, das ist …
beständiger Wandel mit sich wandelnder Beständigkeit.

Leben heißt allein sein. Leben heißt vereint sein.
Was zwischen diesen Polen liegt, unterliegt der Bedingtheit.
Jenseits davon liegt die Freiheit.

Mögen Harmonie und Glück, Freude und Zufriedenheit, Frieden und Freiheit mit allen Lebewesen sein.
Aum Shanti. Aum Freiheit. Aum Danke.

 

 

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